Trabekulotomie

Der Schlemm´sche Kanal im Kammerwinkel wird bei dieser Operation von außen aufgesucht und das Trabekelwerk mit einer Metallsonde nach innen aufgerissen. Ziel ist die Wiederherstellung des normalen Kammerwasserabflussweges. Sollte das Problem der Augeninnendruckerhöhung außerhalb des Kammerwinkelabflussweges liegen ist diese Methode allerdings nicht wirksam, dasselbe gilt bei der Trabektom Operation.


Häufigste Komplikation nach Trabekulotomie ist eine Blutung ins Auge. Der Nachbehandlungsaufwand der Trabekulotomie ist deutlich geringer als der der Trabekulektomie. Komplikationen wie z. B. die dauerhafte Verminderung des Sehvermögens kommen vor. Komplikationen bei der Trabekulotomie, sind seltener als bei der Trabekulektomie.


Trabektom

Die Glaukomoperation mit Hilfe eines Trabektoms wirkt ähnlich wie eine Trabekulotomie. Vorteil ist der Zugang über das Augeninnere bei dem nur ein keliner Schnitt in der Hornhaut mit 1,6 mm nötig ist sowie das das Gewebe richtig abgetragen wird und nicht nur aufgerissen wird wie bei der Trabekulotomie. Da Trabektom ist ein Instrument mit dem dann innerhalb des Auges mit Hilfe eines an der Spitze befindlichen winzigen Elektromessers das Trabekelmaschenwerk abgetragen. Der minimal-invasive Eingriff dauert nur etwa zehn Minute, die Drucksenkung ist morderat und außer Einblutungen in die VOrderkammer gibt es nur wenig Komplikationen.